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Mit Traumtor auf die Siegerstraße

Zum ersten Heimspiel der Saison begrüßte man die Zweitvertretung aus dem weit entfernten Potsdam. Und die Kulisse war atemberaubend. 200 Dauerkartenbesitzer und einige mehr strömten bei herrlich warmen Temperaturen in unseren Hockeytempel und erhofften sich ein Spektakel.

Spektakel gab es aber eigentlich nur einmal, beim 1:0 für unser Team. Aber erstmal von Anfang. Mit sage und schreibe 14 Mann gingen wir zunächst engagiert in die Partie. Potsdam stand tief und ließ uns erstmal machen. Meist über die linke Seite über Julian kamen die Jungs ein ums anderen Mal gut in den Kreis, ab da war es dann das selbe Spiel wie immer, entweder fehlt der letzte Zug zum Tor oder die Schüsse sind nicht gut genug für einen Treffer. Mit der bislang besten Aktion gab es dann Siebenmeter für uns. Nach Angriff über rechts, herrschte auf einmal Chaos vor dem Tor, Matze flog, ein Schläger flog, und der Schuss von Torsten wurde mit der Hand vom Schlägerlosen auf der Linie weggehauen. Nico war der auserkorene und naja eigentlich sollte hier Tor stehen aber irgendwie, sagen wir einfach unglücklich geschossen. Weiterhin also Torlos. Mitte der 1.Halbzeit dann eine Sternstunde am Blau-Gelben Hockeyhimmel. Malte ist knapp hinter der Mittellinie beim Einschlag, schlenzt die Pille in den Kreis, der Ball prallt einmal auf und Ralf nimmt ihn hoch oben direkt und hebt den Ball über den herausstürzenden Torwart. Marke Traumtor. Marke Tor des Monats. Marke Tor des Jahres. Marke Tor des Jahrhunderts. ARD Sportschau – ermitteln Sie! Mit dem Rückenwind der Führung kontrollierten wir nun die Partie. Ohne den ganz großen Druck nach vorne warteten wir jetzt auf Chancen. Nach einer Potsdam langen Ecke für Potsdam ging es ganz schnell. Nico erkämpft sich den Ball an der Viertellinie, spielt auf Höhe der Mittellinie zu Torsten, der von der Viertellinie den blanken Ralf bedient. 2:0! Schulbuchmäßiger Konter. Doch mit dem Glauben das Spiel jetzt in der Tasche zu haben, reihten sich die Fehler in unser Spiel. PSU bemerkte das, wurde deutlich aggressiver und presste nun. Nach Ballverlust Juli in der Mitte spielten die Gäste auch mal schnell und bestrafte uns direkt mit dem 2:1. Zum Glück war kurz danach Pause.

Halbzeit 2 verlief erstmal wie die Erste, die Ballkontrolle war doch deutlich bei uns, während PSU weiter auf Konter lauerte. Und genau wie im ersten Durchgang blieben auch erstmal die dicken Chancen aus. Das Spiel plätscherte zwischenzeitlich vor sich hin, mal ging es in die Richtung, mal in die andere. An den Kreisen war dann meist Endstation. Für den einzigen Aufreger sorgten eigentlich nur Juli und sein Gegenspieler, die mal kurz aneinander gerieten und eine Rudelbildung folgen ließen. Aber bis auf ein dickes Handgelenk war es dann halb so wild. In der Folge verpassten wir es einfach die sich uns bietenden Freiräume konsequent zu nutzen und den Sack zu zumachen. Insgesamt muss man sagen war das jetzt alles auch viel unruhiger, der Kräfteverschleiß spiegelte sich in vielen kleinen Fouls wieder was es den Schiedsrichtern nicht unbedingt einfacher machte. Die dickste Möglichkeit hatte mit dem Abpfiff Torte, der das Zuspiel von Ralf leider Millimeter neben den Pfosten schoss. Egal, am Ende zählen die 3. Punkte.

Tja, da gewinnste 47 Wochen nicht auf dem Feld und dann gleich zweimal hintereinander. Fühlt sich super an. Das gute ist, In Halbzeit eins hat man Phasenweise ordentliches Hockey gezeigt, einfach gespielt und ist geduldig geblieben. Wenn wir das beherzigen und weiter arbeiten und dann werden wir noch einige tolle Spiele sehen. Sicher ist auch das noch nicht alles gut war, aber da fuchsen wir uns schon irgendwie rein. Glückwunsch Männer zu den Punkten 4,5 und 6. Darauf erstmal eine Hopfen-Brause!

Nächstes Wochenende geht es weiter in Brandenburg an der Havel. Auf dem Sportplatz Grillendamm dürfen wir um 11 Uhr beim BSRK antreten. Die Redaktion entschuldigt sich schon mal, da auf Grund von Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen eine Anwesenheit verhindert wird.

Tore:
1:0 Rolex-Ralle (Assist Malte)
2:0 Rolex-Ralle (Assist Torsten)

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