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Rekord eingestellt: Moralsieg in Potsdam

Große Moral bewiesen unsere in Blau spielenden Herren beim 3:2 Auswärtssieg gegen die zweite Mannschaft der Potsdamer Sport-Union. Nach 0:2 Rückstand konnte das Spiel in der zweiten Hälfte zu unseren Gunsten gedreht werden. Damit haben die Jungs einen alten Vereins(Jahrtausend)rekord eingestellt. Neun Spiele in Folge ungeschlagen war man zuletzt Saisonübergreifend in den Jahren 2004/2005 und 2005/2006. Neun ungeschlagene Spiele in einer Saison wurden jedoch in keiner Statistik gefunden.

Nach 5 langen Wochen des Wartens versammelten sich sensationelle 15 Mann nach und nach in Brandenburgs Hauptstadt. Die ersten trafen gegen 13 Uhr ein, um Solidarität mit Malte und Björn zu zeigen, die den Undankbaren Job an der Pfeife fürs 1.VL Spiel zwischen PSU und STK ausführen mussten. Neu im Team war auch unser holländischer Neuzugang Sebastiaan, ebenso wie Neu-Coach Dennis, der das erste Mal an unserer Linie coachte und uns im 4-4-2 auflaufen lies.
Das stellte sich dann wie folgt auf: Im Tor überraschender Weise Flying Dutchman Dennis. Auf den Aussen verteidigten Julian und Kalle, in der Mitte Nico und Juli. Über die Flügel kamen Gregor und Friedrich, das Zentrum besetzten Sebastiaan und Niklas. Vorne sollten Torsten und Philip für Tempo sorgen. Unterstützung gab es von der Bank durch Holle, Malte, Dennis H. und Pascal.
Von Beginn an hatten unsere Herren das Spiel in der Hand, Potsdam setzte komplett auf Konter. Zwar war bei uns anfangs viel klein-klein Gezocke, dennoch hatte Gregor den ersten „Riesen“ auf der Kelle. Seine Direktabnahme konnte der Torwart jedoch mit einem starken Reflex abwehren. Bis 10 Minuten vor Schluss hatten aber beide Mannschaften kaum nennenswerte Möglichkeiten. Potsdam stand am eigenen Kreis dicht gestaffelt und machte ein durchkommen sehr schwierig. Dennoch fehlte zu diesem Zeitpunkt auch die Gier den Ball mal in Richtung Tor zu bringen. Und aus dem Nichts fiel dann das 1:0 für die Hausherren. Juli spielt im Mittelkreis einen fatalen Fehlpass der die Potsdamer zum Konter einlud und nur noch schwer zu verteidigen war. Zwar hatten unsere Halbgötter durch eine Serie aus 5-6 Ecken in Folge die Möglichkeit auf den Ausgleich, jedoch konnte Potsdams Schlussmann alle Schüsse parieren.

Beim Pausentee einigte man sich darauf nicht sofort auf Teufel komm raus sofort Druck zu machen, sondern Geduldig zu sein. Nahm die Truppe irgendwie zu genau. Die ersten Minuten des zweiten Durchgangs fehlte plötzlich Körpersprache und Konzentration. In der Folge kam das 0:2. Zwar war diesem ein klares Foul vorangegangen, dennoch zählte es. Und statt sich gegenseitig zu motivieren nahm es jeder einfach nur irgendwie hin. Erst der Anschlusstreffer gab dem Team wieder den Glauben zurück. Nach gutem Ball auf den blankstehenden Friedrich am Siebenmeterpunkt, spielte dieser einen noch besseren Ball auf Malte, der über rechts eingelaufen war und am Pfosten nur noch einschieben musste. Das Spiel bekamen wir wieder zunehmend wieder in den Griff. Und spätestens mit Gregors Ausgleich war das Spiel komplett auf unserer Seite. Gedanklich hellwach erlief er sich einen schwachen Rückpass des Gegners und stand blank vor dem Keeper. Ausgeholt wie ein Berserker, abgeschlossen mit cleverem leichten Schlag. Mach es doch immer so, Lunge! Und mit dem schönsten Angriff des Tages, endlich die verdiente Führung für Blau Gelb. Juli spielt auf halbrechts zu Niklas, der schiebt vor zum Kreis, steckt zu Malte durch, Doppelpass, direkter Abschluss hoch in den kurzen Winkel. 3:2! Wo ist die Videokamera wenn man sie mal brauch? Viel mehr passierte eigentlich nicht. Den Schlusspunkt setzten Juli und sein Gegenspieler, die sich ein kleines Tête-à-Tête lieferten und die letzten 2 Minuten vom Schiedsrichter auf die Bank beordert worden. Das wars dann auch. Am Ende hieß der verdiente Sieger Blau Gelb.

Fazit: Aus neutraler Sicht darf man das Defensivverhalten als ausbaufähig bezeichnen. Wenn der Gegner zweimal vors Tor kommt und zweimal trifft, kann irgendwas nicht funktioniert haben. Vorne muss wahrscheinlich wieder zwingender agiert werden. Zu oft war zuviel Geplänkel dabei. Dennoch zeigt das Spiel schon welche Moral unser Team momentan besitzt. Wenn du 8 Spiele nicht verloren hast, dann hat man halt auch das Selbstvertrauen nach Rückstand wieder zurück zu kommen.

Nächsten Sonntag geht es dann mit dem letzten „offiziellen“ Heimspiel der Saison gegen Mariendorf 3 weiter. Dort wollen wir denen zeigen das es nur ein Original-Pudel gibt. Um 11 Uhr erfolgt der Anpfiff in unserer „Roelcke“.

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