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6:6 – Blau Gelb erkämpft Punkt gegen Tabellenführer

Spieltag Nummer 7 stand vor der Tür. Und somit auch der letzte Reguläre der diesjährigen Hallensaison. Und dann auch noch das Topspiel um Platz Eins gegen die Zweete vom Steglitzer TK. Zwei Tore trennten beide Mannschaften bis zu diesem Tage.
Zum Fünften Mal durfte, sollte, musste, konnte man ins beschauliche benachbarte Brandenburg reisen. Diesmal rief Königs Wusterhausen. Geil wenn du in der untersten Liga mehr Reisekosten hast als ein Bundesligist! Aber immerhin, das war die gute Nachricht, zu angenehmer Zeit gegen 15 Uhr.

Sportlich musste man stark dezimiert antreten, lediglich 7 Spieler standen zur Verfügung. Vielen Dank da noch speziell an Él Kakalako, der trotz größter Erschöpfung und hunderten Kilometern trotzdem seinen jungen Adonis-Körper über die Platte jagte. Wahrscheinlicher ist aber das er sich nur verfahren hatte.

Die Marschroute fürs Spiel war gemessen an mangelnden Wechselspielern klar. Hinten gut stehen und vorne hilft der liebe Gott. Gut, so schlimm war es nicht, aber aus einer stabilen Defensive sollte es bei Balleroberung schnell gehen um die Unsortiertheit des Gegners auszunutzen. Funktionierte anfangs super. Nach nicht einmal 30 Sekunden (!) netzte Jungspund Philip zum 1:0 ein. Dermaßen Eiskalt, der pinkelt wahrscheinlich Eiswürfel. Nach 5 Minuten das 2:0. Nico per Ecke. Konnte so weitergehen. Mitte des Durchgangs zog Steglitz allerdings nochmal einen Gang hoch und kam durch einen Doppelschlag zurück. Und weil es bei denen so gut lief, gab es für uns mit dem 2:3 und 2:4 nen ordentlichen Nackenschlag. Warum allerdings Siebenmeter gepfiffen wird, wenn der Torwart auf der Linie steht und der Spieler vor ihm den Ball an den Körper bekommt, wissen wir bis jetzt noch nicht, aber das war eigentlich auch die einzige Fehlentscheidung der Referees. Good Job, muss man auch Mal sagen dürfen. Doch Blau-Gelb wäre nicht Blau-Gelb wenn man sich nicht zurückkämpfen könnte. Noch vor der Pause erzielte Juli den Anschlusstreffer zum 3:4. Psychologisch wichtiger Zeitpunkt wie man so schön sagt.

In Halbzeit zwei zog sich unser Team noch einmal 1-2 Meter weiter zurück und lies den Gegner bis an den Kreisrand spielen. Mit den Kräften musste nun gehaushaltet werden. Das Spiel war offen, die Steglitzer kamen nur ganz selten durch unseren Defensivverbund. Und nach vorne sorgten meist lange Bälle unserer Mannschaft über die Bande für Gefahr im Kreis des Tabellenführers. Zu Abschlüssen kam es auf beiden Seiten aber selten. Wenn was für unsere Fantastic Seven ging, dann über Ecken. Und zwar Richtig. So konnte Nico das Spiel mit zwei Treffern wieder zu unseren Gunsten drehen. Und das Team hatte sogar Riesenmöglichkeiten die Führung auszubauen. Aber Philip und Juli müssen noch weiter an der Feinabstimmung arbeiten. Wie in Halbzeit Eins, egalisierte Steglitz leider Ihren Rückstand und drehte die Partie wieder in Ihre Richtung. Was für ein Hin und her. Gott sei Dank war heute auf Nico, Björn und die Ecken verlass. 5 Minuten vor dem Ende der erneute Ausgleich. 6:6. Wenn man Steglitz überholen wollte, musste aber der Siegtreffer her. Und es gab Sekunden vor Apfiff tatsächlich noch die Möglichkeit. Leider war es keine Ecke und Nico scheiterte mit seinem Abschluss. Mit 6:6 blieb also Tabellarisch alles beim Alten.

Zunächst Gratulieren wir Steglitz 2 zum Gruppensieg und wünschen viel Erfolg fürs Halbfinale.

Der Einsatz an diesem Sonntag stimmte allemal und sollte mitgenommen werden. Jetzt gilt es noch eine Woche die Konzentration hoch zu halten. Mit 5 Siegen und 2 Unentschieden verabschiedet sich das Team ungeschlagen aus der Gruppenphase. Am kommenden Sonntag, den 12.03.17, winken die Play-Offs. Halbfinale gegen Blau Weiss 5. Oder Roseneck. Oder wie auch immer sie heißen. Jedenfalls haben die in ihrer Gruppe direkt mal alles weggerotzt und Sage und Schreibe 109 Tore geschossen. Dafür brauchen wir gerade mal 3 Jahre. Aber sind ja nur 15,5 pro Spiel. Wird also wahrscheinlich ein torreiches Spiel.

Wir hoffen euch zahlreich begrüßen zu dürfen und setzen auf eure Unterstützung. Kommt also alle vorbei. Passend dazu wurde wie im Bild zu sehen ist, das Motto schon ausgerufen – Gemeinsam Farbe bekennen – Alle in Blau !

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