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Endstation Halbfinale – Herren unterliegen SHTC2 mit 1:3

Happy End sieht anders aus. Dabei erwischten unsere Ersatzgeschwächten Royalen einen Blitzstart und führten lange mit 1:0 vor ungewohnt erstklassiger Kulisse. Doch die starken Spandauer zwangen unsere Jungs mit steigender Spieldauer immer weiter in die Defensive. Trotz grandioser Anfeuerung gelang es den Blau-Gelben Halbgöttern kaum selbst zu agieren. Am Ende sorgte ein schneller Doppelpack der Spandauer für die Entscheidung zum 1:3.

Ungewohntes Bild in der Halle der Mühlenau Grundschule. Ein starker Blauer Block machte sich auf um Blau-Gelb aufsteigen zu sehen. Ebenso ungewohnt war die lange Aufwärmphase, die in stickiger Halle schon weit vor dem Anpfiff für die ersten Schweißausbrüche sorgte.
Eine weitere Hiobsbotschaft erreichte die Mannschaft am Sonntagmittag. Neben den erkrankten Björn und Julian fiel kurzfristig auch noch Ralf aus. Immerhin stellte sich Klocke in den Dienst der Mannschaft und füllte den Kader auf. Ebenso erstmals im Kader stand the Flying Dutchman Dennis.

Furios begann die Partie, die in 2×20 Minuten verkürzt stattfand. Es war nicht mal die erste Minute von der Uhr da stand es 1:0 für Blau-Gelb. Über Nico und Gregor landete der Ball bei Juli. Der machte es fast genauso wie in der Vorwoche, nahm den Ball kurz vor dem Kreis an, ein, zwei Schritte und dann abgedrückt. Diesmal mit flachem Schieber zappelte der Ball im Netz. Traumstart. Wirklich Sicherheit brachte die Führung allerdings nicht. Ungewöhnlich häufig brachte man sich hinten in brenzlige Situationen. Spandau kam immer wieder zu Abschlüssen, noch hielt aber die Null. Glück hatte man vorallem beim Spandauer Pfostentreffer. Die wenigen eigenen Konter wurden meist zu unsauber zu Ende gespielt. Lediglich als Torsten am Querball vorbei rutschte und einmal per Ecke wurden die Jungs gefährlich. Da diese aber ihr Ziel verfehlte blieb es bei der 1:0 Pausenführung.

In Halbzeit 2 ließen sich unsere in Gelb spielenden Royalen oft bis an den eigenen Kreis drängen. Immerhan stand man anfänglich des Durchgangs besser. Und man lauerte auf Konter. Und was für Konter man hatte. Aus dem Mittelblock heraus fingerte Juli einen Querpass der gegnerischen Verteidigung ab, lief auf und davon und alleine auf den Torwart zu. Statt das Team zu belohnen, vergab er kläglich. Und im Gegenzug, man ahnte es bereits. Das 1:1. Ganz ärgerlich und besonders bitter. Im Spiel veränderte sich dadurch jedoch nichts. Spandau beherrschte das Spielgeschehen und tauchte immer wieder gefährlich vor dem Tor auf. Auch hier hatte man das Glück wieder auf seiner Seite als der Spandauer Gegner bereits an Mülli vorbei war aber am leeren Tor vorbei schoss. Ein geordneten Spielaufbau brachten unsere Jungs kaum noch zu stande, wenn etwas ging dann über das schnelle Umschalten. Juli kommt an der linken Bande an den Ball, geht quasi per Self-Pass über die Bande am Gegner vorbei, lässt zusätzlich den letzten Mann stehen, tunnelt den Torwart – und schießt dabei am kurzen Pfosten vorbei. Gerade in dieser Druckphase des SHTC wäre ein Tor immens wichtig gewesen. Kurze Zeit später ist es wieder Juli der einen Ball der Verteidiger abgreift. Und auch dieses Mal fehlte dem Abschluss die Krönung. Das Spiel war nun in der Endphase.
Der SHTC hielt unterdessen den Druck hoch und tauchte immer wieder gefährlich vor Mülli auf. Zwar wehrte sich die eigene Defensive mit allem was sie hatten, doch am Ende schien die Luft auszugehen. Folgerichtig erzielte Spandau das 1:2. Der „Blaue Block“ gab noch einmal alles um die Jungs zu pushen. Irgendwie machte sich jedoch das Gefühl breit das der Glaube, auf dem Platz das Ruder noch rumzureißen, fehlte. Nachdem die Spandauer per Ecke auf 1:3 erhöhten brach spielerisch das Chaos auf dem Parkett aus. Jetzt konnte es nur noch Offensive geben. Aber denkste, gefühlt kam kein Ball mehr beim eigenen Mitspieler an. So kommt man dann eben auch nicht zu Chancen und das Spiel war durch. Das der SHTC nach Abpfiff die Schlussecke ernsthaft noch ausspielen wollte, musste bei dem Spielstand nicht wirklich sein. Aber gut, letztendlich war es die eigene Leistung an der man scheiterte.

Am Ende galt der Dank dem Blauen Block, Danke das ihr dabei wart, Danke das ihr an uns geglaubt habt und Danke das ihr uns so großartig unterstützt habt. Vielleicht klappt es ja im nächsten Jahr!
Zum Schluss stand noch das obligatorische Fotoshooting auf der Tagesordnung, ehe man den Nachmittag beim Kaltgetränk ausklingen ließ.

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