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Stau, Sieg, Stau – Teuer erkaufter Sieg für Herren in Brandenburg

Vorab gibt es direkt mal ein Reisetipp. Sollten Muttertag und der Velothon wieder am verlängerten Himmelfahrtwochenende stattfinden, dann versucht mal in Berlin und/oder dem Berliner Ring mit dem Auto irgendwo hinzukommen. Richtig Geile Erfahrung! Sollte jeder in seinem Leben mal mitgemacht haben! Und weil Stau nur auf der Hinfahrt langweilig ist, wollen die Urlauber am späten Sonntagnachmittag nach seinem Himmelfahrtkururlaub verständlicherweise nach Hause und verstopft so die Piste erneut. Richtig geile Erfahrung. Und im Blau-Gelben Gepäck dazu noch die Hiobsbotschaft einer schweren Verletzung. Haben wir es schon erwähnt? Geil, einfach Geil!

So wurde letztlich, mit freundlicher Zustimmung des Brandenburger Sport- und Ruderklubs, der Anpfiff des Spiels um 20 Minuten nach hinten verschoben. Eine notwendige Erwärmungsphase konnten so nur wenige unserer Spieler absolvieren.
Während unsere Mannschaft zu Beginn des Spiels darauf bedacht war die eigene Sicherheit zu finden, wollten die Gastgeber uns früh unter Druck setzen und hoch verteidigen. Klappte zu Beginn auch relativ ordentlich, doch die Präzision im letzten Abspiel war bei den Brandenburgern doch recht mangelhaft. So wurden unsere Herren in der Defensive um Björn, Dennis, Malte, Nico und Vincent selten in ernsthafte Schwierigkeiten gebracht. Unsere Stauerprobten Royalen suchten nach einigen Minuten auch endlich zielstrebig ihre Chancen. Zwar behinderten sich Koen und Thijs noch im Kreis, immerhin wurde noch die Strafecke gezogen. Nachdem diese deutlich neben dem Kasten landete, gab es zwei Minuten später erneut Ecke. Und dieses Mal saß das Ding. Nico schlenzte nach 10 Minuten ein. Die Begegnung fortan trotz hoher Temperaturen mit flottem Tempo, Brandenburg versuchte mitzuspielen, während Blau-Gelb die Kontrolle behielt. Die dickste von einigen guten Chancen hatte Philipp, der nach einem Schussversuch am langen Pfosten zu wenig Reaktionszeit hatte und knapp vorbei schoss. Vor allem über Aussen lief das Spiel an diesem Tag ganz ordentlich. Obwohl Defensiv auch einige Löcher offenbart wurden, schlugen unsere Jungs erneut zu. Diesmal in Person von Thijs, der einen schönen Flachpass per Stecher ins lange Eck beförderte (21.Min.). Der BSRK blieb mutig und suchte sein Heil in der Vorwärtsbewegung, doch wenn irgendwas in Richtung Tor kam, klärten Abwehr oder Torwart im Verbund. So blieb es bis zum Seitenwechsel bei der 2:0 Führung.

Nach diesem starteten unsere Herren drangvoll. Die angesprochen Punkte in der Pause funktionierten nun besser und so ergaben sich weitere Chancen. So auch in der 42.Minute. Rasti setzt sich zunächst gut durch, sein Schuss wird noch abgefälscht und so segelt der hohe Schüsse seelenruhig durch den Kreis in Richtung langer Pfosten. Da steht Gregor und nimmt das Ding volley aus der Luft – 3:0. Mitte des zweiten Durchgangs dann eine ganz bittere Szene. Als Torsten den Ball an seinem Gegner vorbeilegt prallen beide aneinander. Während der Brandenburger Spieler sofort fällt, (und glücklicherweise weitermachen konnte) dauert es ein-zwei Sekunden ehe auch Torsten zu Boden geht. Sofort geht der Griff, mit schmerzverzehrtem Gesicht, in den Schulterbereich. Das Spiel war für ihn gelaufen.
Dem eigenen Spiel brachte dies einen kleinen Bruch. Hinten wurden wieder einige Lücken gelassen und sich selbst das Leben erschwert. Die Ungenauigkeiten der Gastgeber halfen jedoch und ließen unsere Halbgötter auch diese Phase überstehen. In den Schlussminuten kamen unsere Royalen nochmal. So musste Julian mangels Alternativen zum Solo ansetzen. Obwohl im Kreis zunächst gestoppt, erkämpft er selbst den Ball zurück, legt ab auf den freien Koen, der sieht Gregor am langen Pfosten – 4:0 (63.Min.). Einmal hielten alle nochmal die Luft an. Allerdings nicht Chancenbedingt. Nico bekam im Mittelfeld einen unsauberen Pass ins Gesicht, konnte aber zum Glück weitermachen. Kontrolliert brachte Blau-Gelb das 4:0 dann über die Zeit.

Eine ordentliche Partie am Ende. Geduldig gespielt, Ball laufen lassen, die Aussen gut mitgenommen, die Positionen vorne gut besetzt. Dennoch muss der Zeigefinger gehoben werden. Defensiv waren oft große Lücken, die Bereitschaft nach hinten zu arbeiten muss wieder mehr zu sehen sein.
Am Ende ist der Sieg teuer erkauft, Verletzungen hätten nicht sein müssen.

Nachdem letzte Woche das Torverhältnis endlich ins richtige Licht gerückt wurde, konnte man dieses nun noch besser gestalten und brauch sich kaum noch vor anderen verstecken. Dazu kommen mittlerweile 226 Minuten ohne Gegentor. Etwas mehr als 3 Spiele also. Durchaus eine bravouröse Leistung.

Nächste Woche kann die Mannschaft durchatmen, durch das Pfingstfest ruht der Spielbetrieb. In der Woche darauf geht es dann zuhause weiter wenn die Herren der Köpenicker Hockey Union sich mit unserem Team messen. Angepfiffen wird das Spiel in der Roelckestr. um 14 Uhr.

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